Details zur neuen Scope Version 26.0
Entdecken Sie die neuen Funktionen und finden Sie heraus, wie die Änderungen in Scope Ihre tägliche Arbeit verbessern.
Allgemein
Aufgaben (-Verwaltung)
Behalten Sie Benutzer- und Teamaufgaben direkt in Scope im Blick und springen Sie bei Bedarf zu den zugehörigen Vorgängen. Die Aufgabenverwaltung ist nach Abschluss der Pilotphase nun standardmäßig aktiviert.
Bitte lesen Sie https://service.riege.com/de/knowledge/aufgaben-verwaltung für Details.
„Aufgaben“ Applikation starten
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Klicken Sie in der Scope-Hauptansicht auf
oder
. Durch einen Klick auf das Symbol öffnet sich ein Dialog, in dem die Aufgaben angezeigt werden.
Transportauftrag-Tracking
Es wurde ein neuer Anwendbarkeitsfilter „Buchung/keine Buchung“ hinzugefügt. Es wird empfohlen, diesen Filter ausschließlich für Meilensteine zu verwenden, nicht für die Anwendbarkeit von Tracking-Vorlagen. 
Damit können Aufgaben automatisch für die Phase erstellt werden, in der ein Vorgang noch eine Buchung ist, oder für die Phase nach der Umwandlung der Buchung in eine Sendung.
Lesen Sie bitte https://service.riege.com/de/knowledge/wie-k%C3%B6nnen-aufgaben-automatisch-angelegt-werden für weitere Deatils.
Luftfracht
Luftfracht-Sicherheit
Neuer Dokumententyp für EU-Luftsicherheits-Risikoanalyse hinzugefügt („Risikoanalyse“).
Diese Funktion unterstützt das Hochladen von Dokumenten im Zusammenhang mit den neuen EU‑Luftsicherheitsvorschriften auf Sendungsebene. Durch die Einführung eines expliziten Dokumententyps kann die Erledigung von Meilensteinen im Transportauftrag‑Tracking abhängig vom Hochladen dieses spezifischen Typs automatisch gesteuert werden.
Lesen Sie bitte https://service.riege.com/de/knowledge/so-erledigen-sie-meilensteine-beim-tracking-automatisch-mit-hilfe-von-dokumenten für weitere Details.
eAWB
Wenn für eine Luftfracht-Exportsendung ein Sicherungsauftrag erstellt wurde,
alt: Bisher enthielt der eAWB...
-
Feldinhalt aus den „Zusätzliche Sicherheitsinformationen“ von der Sicherheitsstatus-Historie
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Sicherungsanweisungen aus dem Sicherungsauftrag.
neu: Dies wurde geändert, sodass der eAWB nun folgendes enthält:
-
Feldinhalt aus den „Zusätzliche Sicherheitsinformationen“ von der Sicherheitsstatus-Historie (unverändert)
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Zusätzliche Sicherheitsinformationen (zuvor: Sicherungsanmerkungen) aus dem Sicherungsauftrag-Ergebnis.
Seefracht
Seefracht Import Sammler, Houses und Transportaufträge
Seefracht Import Sammler enthält nun den zusätzlichen Container-Bewegungstyp:
Zustellung an Endempfänger. 
Wenn diese Daten entweder auf dem Sammler oder dem House erfasst wurden, wird bei der Erstellung eines neuen Zustellauftrags die geplante Container‑Zustellzeit automatisch daraus übernommen.
Andernfalls wird die Zeit standardmäßig aus dem vom House angeforderten Zustelldatum übernommen.
Hauptlaufagent (in Seefracht Import)
Das Feld „Hauptlaufagent Partner“ ist nun auf Partner mit der Rolle „Linienagent“ beschränkt. Damit wird das Verhalten an dasjenige im Seefracht‑Export angeglichen.

Finanzen
E-Invoicing
Für Scope‑Niederlassungen in Belgien wurde eine neue Schnittstelle zur Übermittlung und zum Empfang von E‑Rechnungen über das Peppol‑Netzwerk implementiert, um die Einhaltung der nationalen E‑Invoicing‑Vorgaben sicherzustellen. Damit E‑Rechnungen versendet werden können, muss auf der Debitorenrolle des Partners im Feld „Elektronische Adresse Käufer (BT‑49)“ eine gültige Peppol‑Teilnehmer‑ID hinterlegt sein.
Die zugehörige rote Validierungsmeldung lautet: Profil Debitor: Die Elektronische Adresse Käufer (BT-49) muss eine gültige Peppol Teilnehmer-ID sein, wenn das E-lnvoice Format VRBL Peppol BIS Billing 3.0 (Peppol Transfer) aktiv ist.
Beim Erstellen einer ausgehenden E‑Rechnung wird der Status zunächst vorübergehend als „Finish Pending“ angezeigt, bis eine Bestätigung vom Peppol‑Serviceprovider eingegangen ist. Eingehende E‑Rechnungen aus dem Peppol‑Netzwerk werden automatisch in die Eingangsbelegimporte‑Applikation in Scope übernommen. Zusätzlich können Benutzer eine E‑Mail‑Benachrichtigung konfigurieren lassen, um informiert zu werden, sobald neue Peppol‑E‑Rechnungen eingetroffen sind.
Um eine entsprechende E‑Mail‑Benachrichtigung einzurichten, wenden Sie sich bitte an das Riege Service Team.
Die neue Peppol‑Schnittstelle wurde zudem in Scope‑Version 25.10 zurückportiert und steht damit ab dem 01.01. allgemein zur Verfügung.
Eingangsbelegimporte
Wenn Scope mit einem E‑Invoicing‑Netzwerk wie Peppol verbunden ist, werden alle eingehenden Rechnungen automatisch abgerufen und in die Applikation Eingangsbelegimporte übernommen. Einige Rechnungen – in der Regel administrative Kostenrechnungen – sollen jedoch nicht in Scope gebucht werden, sondern in einem externen System, z. B. einer Finanzbuchhaltung. Zudem sollen diese externen Rechnungen häufig nicht für alle Scope‑Sachbearbeiter sichtbar sein. Zur Unterstützung dieser Anforderungen wurde die Applikation Eingangsbelegimporte erweitert.
Auf Kundenwunsch kann eine Rechnungsklassifizierung aktiviert werden. Scope unterscheidet dann zwischen Rechnungen, die in Scope gebucht werden müssen, und solchen, die nicht in Scope gebucht werden sollen.
Ist die Klassifizierung aktiviert, versucht Scope automatisch zu erkennen, welche Rechnungen in Scope zu buchen sind. Dies geschieht, wenn ein Partner mit der Rolle Kreditor zugeordnet werden konnte und/oder wenn die Rechnung einem Auftrag in Scope zugeordnet werden konnte. Solche Rechnungen erhalten wie gewohnt den Status „Offen“.
Rechnungen, die für ein externes System bestimmt sind, müssen als „Nicht für Scope“ gekennzeichnet werden. Sobald sie so markiert wurden, können diese Rechnungen in Scope nicht mehr gebucht werden. Sie können jedoch weiterhin im jeweiligen lokalen E‑Invoice‑Format (z. B. Peppol BIS Billing) über den Dokumente‑Tab des Eingangsbelegimporte‑Editors heruntergeladen oder über den E‑Mail‑Tab per E‑Mail weitergeleitet werden.

Die automatische Vervollständigung der E‑Mail‑Adresse bietet alle Kontakte des aktuell zugeordneten Partnerstandorts an. So können entsprechende Rechnungen schnell und fehlerfrei an das richtige externe Team oder System weitergeleitet werden.
Optional kann der Zugriff auf Rechnungen, die noch nicht klassifiziert wurden oder für externe Systeme bestimmt sind, über eine neue Berechtigung auf ausgewählte Benutzer eingeschränkt werden. Dadurch wird sichergestellt, dass nicht jeder Sachbearbeiter Zugriff auf nicht‑operative Rechnungen hat.
Um die Rechnungsklassifizierung zu aktivieren, wenden Sie sich bitte an das Riege Service Team.
Bitte lesen Sie dazu auch den verlinkten Knowledge Base-Artikel: (Englisch)
How to handle incoming E-Invoices that should not be processed in Scope?
Sammelbelege
Scope unterstützt jetzt die Erstellung ausgehender Sammel-Abrechnungsgutschriften innerhalb des Moduls „Sammelbelege“.
Im Modul gibt es einen neuen Workflow, mit dem ausgehende Sammel-Abrechnungsgutschriften auf Basis von Kostenrückstellungen aus mehreren Aufträgen erzeugt werden können. Abhängig von den Stammdatenkonfigurationen aggregiert Scope die Kostenrückstellungen je Partner automatisch zu neuen Einträgen vom Typ „Abrechnungsgutschrift“, die in der oberen Tabelle im Modul angezeigt werden. Diese Einträge können anschließend über die untere Tabelle in neue ausgehende Abrechnungsgutschriften umgewandelt werden.
Damit die Funktion aktiviert wird und nur zulässige Einträge für die Erstellung von ausgehenden Sammel-Abrechnungsgutschriften zur Verfügung stehen, müssen die folgenden Konfigurationen angepasst werden:
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Kostenart Typ-Aktivierung: Im Editor für Kostenarten steht eine neue Option zur Verfügung, mit der eine Entgeltart als zulässig für Sammel-Abrechnungsgutschriften bei Kostenrückstellungen markiert werden kann. Diese Einstellung wird auf Ebene der Landesorganisation gespeichert.

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Aktivierung in der Rolle „Kreditor“: Im Kreditorenprofil steht eine neue Konfigurationsoption zur Verfügung, mit der der Kreditor als berechtigt für Sammel-Abrechnungsgutschriften gekennzeichnet werden kann.

Beide Einstellungen müssen für eine bestimmte Kostenart aktiviert sein, damit diese per Sammel-Gutschrift an einen bestimmten Kreditor abgerechnet werden kann.
Zoll DE
NCTS: Mehrfachgestellung von Ausfuhrdeklarationen aus der Versandanmeldung heraus
1. Gestellen der AES-Anmeldungen
Die Funktion der Sammelgestellung, die es bereits in AES gibt, ist nunmehr auch in NCTS verfügbar. Für alle Ausfuhranmeldungen, die auf ein Versandverfahren übernommen werden sollen, gibt es unter dem Splitbutton für Einzelsendungen die neue Funktion „Sammelgestellung auslösen“:
Diese Funktion öffnet die Sammelgestellung, und dort werden die MRNs der Ausfuhren rechts in die Box eingetragen:
Wichtig hierbei ist, dass diese Gestellung an die Ausfuhrzollstelle gesendet werden muss - nicht an die Ausgangszollstelle (gem. dem Verfahren zur Gestellung am Binnenzollamt)
MRNs verschiedener Ausfuhrzollstellen können nicht in einer Sammelgestellung gemischt werden!
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Der Code „X1004“, der ATLAS anzeigt, dass diese AES-MRNs für Versand „reserviert“ werden soll, ist vorbelegt.
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Es ist möglich, auch nur eine einzelne MRN anzugeben.
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Es ist möglich, später noch weitere MRNs zu ergänzen.
Nach Senden der Sammelgestellung erzeugt Scope für jede enthaltene AES-MRN eine eigene Einzelsendung in der aktuellen Versandanmeldung, in der die MRNs jeweils als Vorpapier eingetragen sind.
2. Übernahme der AES-Daten in die Versandanmeldung
Nach dem Senden der Sammelgestellung und Eintreffen der Ausgangserlaubnis kann Scope mittels einer weiteren Funktion die Daten aus der Ausgangserlaubnis in die Einzelsendungen übernehmen:

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Für jede Einzelsendung, die ein AES-Vorpapier hat, werden alle Warenpositionen aus der Ausgangserlaubnis in die Versandanmeldung übernommen.
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Ggf. bereits vorhandene Positionsdaten werden dabei überschrieben.
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Dieser Vorgang kann auch mehrfach angestoßen werden.
Einfuhr: Verschiebung des „Kosten aufteilen“ Links
In allen Verfahren der Einfuhr wurde der Link, über den die Frachtkosten aufgeteilt werden können, vom rechten Bildschirmrand zum linken Bildschirmrand verschoben.
Zoll CH
Passar Dokumente
Wenn man eine WA-D oder WA-A mit Dokumenten hat, kann man auf dem Vorgang mit Rechtsklick Dokumente anzeigen öffnen.
Danach öffnet sich ein neues Fenster. Wenn die Schnittstelle Dokumentarchiv aktiviert ist, gibt es die Möglichkeit, Dokumente erneut zu senden.
Passar Ausfuhr - Vorlagen
Um Vorlagen effizienter nutzen zu können, ist das Textfeld bei den Bewilligungen unter Zusatzinformationen kein Pflichtfeld.
Wenn Fahrzeuge deklariert werden, wird oftmals anstelle des Markennamen einen Code verlangt. Diese Codes werden nun mittels Codeliste in einer Warenanmeldung Ausfuhr angezeigt. Dasselbe gilt für Luftfahrzeuge sowie Wasserfahrzeuge.
Im Feld „Eigenmasse“ wird nun, je nach Tarifnummer eine gelbe Warnung angezeigt.
Passar Durchfuhr - Ankunftsanmeldung
Nach der Referenz ZE kann ab sofort gesucht werden, sofern man die Spalte in der Übersicht anzeigen lässt (Rechtsklick auf Tabellenkopf > Spalten bearbeiten)
Passar Durchfuhr - Sicherheiten
Der Zugangscode (Accesscode) einer Sicherheit wird in Scope neu verschlüsselt angezeigt. Diese Verschlüsselung kann mittels Passworteingabe aufgehoben werden.
Passar - Transportanmeldung
Die neuste Version NR315v4 wurde umgesetzt. Es sind neue Datenfelder hinzugekommen. Für Schiffs und Bahnverkehr müssen nun zusätzliche Felder befüllt werden.

Für den Korridorverkehr (AT DE FR IT - CH) wird ein DTS (Digital Transport Slip) vom Zoll generiert.

Hier geht es zu den kompletten Versionshinweisen für Version 26.0