Details zur neuen Scope Version 26.4
Entdecken Sie die neuen Funktionen und finden Sie heraus, wie die Änderungen in Scope Ihre tägliche Arbeit verbessern.
Allgemein
Weißliste in der Sanktionslistenprüfung
Die Funktion erweitert die bestehende „Good Guy“-Mechanik um einen effizienteren, automatisierten Prozess. Zentrale Vorteile gegenüber „Good Guy“ sind die fortlaufende automatische Überprüfung der freigegebenen Adressen sowie der Wegfall manueller Nachprüfungen derselben Adresse mit unverändertem Prüfergebnis nach einigen Tagen. Erneute Prüfungen erfolgen nur bei Änderungen an der Adresse selbst oder bei geänderten Treffern auf Sanktionslisten.
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Um eine Adresse auf die Weißliste zu setzen, benötigt Scope ein vollständiges Prüfergebnis der Adressprüfung. Dieses Ergebnis wird mit allen Treffern oberhalb des Schwellwertes inklusive deren Ähnlichkeitswerte gespeichert.
- Weißgelistete Adressen werden von Scope laufend und detailliert geprüft (Treffer plus Ähnlichkeit) – und zwar entsprechend der Konfiguration der Sanktionslistenprüfung (automatisch oder manuell).
- Stellt Scope bei einer Detailprüfung eine Abweichung zum gespeicherten Prüfergebnis fest, wird die Adresse automatisch von der Weißliste entfernt und eine manuelle Prüfung erforderlich. Dies kann beispielsweise der Fall sein, wenn Sanktions‑/Compliance‑Listen aktualisiert wurden und sich Treffer oberhalb des Schwellwertes geändert haben.
- Wird die Adresse in Scope geändert, wird sie – wie bei einer „Good Guy“-Kennzeichnung – ebenfalls automatisch von der Weißliste entfernt.
- Setzen Sie eine Adresse auf die Weißliste, legt Scope automatisch einen Protokolleintrag mit Zeitstempel unter Monitoring > Sanktionslistenprüfung Ereignisse in der Kategorie WHITELIST an.
Eine Adresse kann entweder auf der Weißliste stehen oder als „Good Guy“ markiert sein – eine gleichzeitige Nutzung beider Optionen ist nicht möglich. Über die Funktion „Zurücksetzen“ wird entweder der Eintrag auf der Weißliste oder das „Good Guy gültig bis“-Datum entfernt.
Die Verwendung der Weißliste erfordert die Berechtigung „Sanktionslistenprüfung: Weißliste“. Für die Good-Guy-Funktionalität ist die Berechtigung „Sanktionslistenprüfung: Überschreiben Ergebnis, Datum begrenzt“ notwendig.
Die beiden Strategien im Vergleich:
https://service.riege.com/de/knowledge/hen-den-freigabe/was-sind-die-unterschiede-zwischen-den-ausnahme-optionen-der-sanktionlistenpr%C3%BCfung-good-guy-und-wei%C3%9Fliste
Luftfracht
Einstellungen zur DTT-Erstellung auch für Master-Sendungen
Die Voreinstellung, ob ein „Deliver-to-Terminal“ (DTT) Transportauftrag angelegt wird oder nicht, ist in den Partnerstammdaten im Agenten‑Rollenprofil konfigurierbar: Stammdaten > Geschäftspartner … Registerkarte „Rollen“ … Rolle „Agent“ > Registerkarte „Luftfracht“. Diese Einstellung wurde erweitert und gilt nun auch für Master-Sendungen.
Lieferzeitraum bei Abholtransportaufträgen
Scope verwendet nun eine optimierte Voreinstellung für den Lieferzeitraum von Abholaufträgen und berücksichtigt dabei – sofern beim jeweiligen Partner hinterlegt – dessen Öffnungszeiten.
Airfreight Booking Portal
Der Standardwert für das Feld „stapelbar/nicht stapelbar“ im Airfreight Booking Portal wird nun korrekt aus den Stapelbarkeitsangaben in Offerten, Buchung oder Sendung (Packstückdetails) übernommen.
Airline Messaging Premium
Airline Messaging Premium-Funktion: Zuverlässige automatische Nachverfolgung für den Luftfracht-Hauptlauf. Das Abonnement ist für Luftfracht-Export- und -Importtracking verfügbar. Weitere Informationen: Airline Messaging Premium...
Seefracht
Transportauftrag
Geschäftspartner-Kontakte können als Empfänger für Transportaufträge gekennzeichnet werden: Stammdaten > Geschäftspartner … Registerkarte „Ansprechpartner“ …

Wenn Sie auf diese Weise mehrere Kontakte/E-Mail-Adressen hinterlegt haben, können Sie nun gezielt auswählen, welche davon die Dokumente und Anhänge zum Transportauftrag erhalten sollen.
E-Mail-Empfänger im Transportauftrag können ein‑ oder abgewählt, hinzugefügt oder entfernt werden:
Warnung, wenn keine E-Mail-Adresse ausgewählt wurde:![]()
Transportauftrag/Seefracht Import
Wir haben einen neuen Transportauftrags-Typ „Delivery to branch“ eingeführt. Damit können Anwender den ersten Teil der Vorlaufstrecke vom CFS (= Standard-Abholadresse) bis zum Lager des Spediteurs (= Standard-Lieferadresse) separat abwickeln, ohne dabei fälschlicherweise Ereignisse für die endgültige Zustellung der Sendung auszulösen.
Seefracht
Gewichte werden auf allen (softcodierten) BL-Dokumenten nun grundsätzlich mit drei Nachkommastellen gedruckt (z. B. metrisch: 5630,000 kg / imperial: 5630.000 lb).
Seefracht Export FCL / Transportauftrag
Im Abhol-Transportauftrag für FCL-Sendungen steht nun eine Option zur Verfügung, mit der ein alternativer Text für einen kombinierten Packauftrag an den Trucking-Dienstleister gedruckt werden kann, wenn dieser gleichzeitig als Container-Packbetrieb fungiert.
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Finanzen
Eingangsbelegimporte
Es wurden diverse Verbesserungen an der Eingangsbelegimport-Funktion vorgenommen:
Eingangsrechnungen, die in einem externen System weiterverarbeitet werden sollen, müssen im Eingangsbelegimport über die Kontextaktion „Extern verarbeiten“ als „Nicht für Scope“ gekennzeichnet werden. Diese Aktion steht nun auch in der Eingangsbelegimport-Übersicht zur Verfügung, sodass Nutzer:innen Rechnungen herunterladen und den Status mehrerer Belege gleichzeitig aktualisieren können.
Positionen im Eingangsbelegimport, die zur Verarbeitung in einem externen System vorgesehen sind oder bei denen diese Einstufung noch offen ist, erforderten bislang eine spezielle Berechtigung, um überhaupt sichtbar zu sein. Zur Verbesserung von Transparenz und Bedienbarkeit können jetzt alle Nutzer mit Zugriff auf die Eingangsbelegimport-Übersicht sämtliche Einträge sehen.
Abhängig vom Status des Eintrags und den Berechtigungen der Benutzer können bestimmte Informationen eingeschränkt sein. Einträge, für die keine vollständige Berechtigung vorliegt, werden in der Übersicht ausgegraut dargestellt; vertrauliche Informationen sind ausgeblendet und diese Einträge können weder geöffnet, heruntergeladen noch gelöscht werden.
Die Übersicht des Eingangsbelegimports enthält nun zudem einen Vorschaubereich, der – sofern die entsprechenden Berechtigungen vorliegen – ausgewählte Rechnungsdetails anzeigt.

Rechnungsanhänge, die einem Eingangsbelegimport-Eintrag zugeordnet sind, erhalten nun einen spezifischen MIME-Typ und lassen sich dadurch eindeutig als rechnungsbezogene Dateien erkennen.
In der Eingangsbelegimport-Übersicht wird nun für Rechnungen, die über die KSeF-Integration der polnischen Finanzbehörde eingehen, die behördliche Beleg-ID angezeigt.
Zoll Deutschland
ATLAS WKS: digitales Signaturzertifikat ab Juni 2026
ATLAS WKS ist ein neuer Verfahrensbereich innerhalb der deutschen Zollverfahren. Neu ist, dass die WKS-Zollanmeldungen nicht, wie alle bisherigen Verfahren, ausgenommen IMPOST, über eine FTAM-Anbindung durchgeführt werden. Bei WKS setzt der deutsche Zoll auf den Nachrichtenaustausch über einen Webservice.
Für den Nachrichtenaustausch mit dem Zoll über diesen Webservice ist ein digitales Signaturzertifikat ab Juni 2026 nötig.
Als Scope Nutzer bietet Riege Software Ihnen ein digitales d-trust qualified Zertifikat zur Nutzung an. Bleiben Sie so stets auf der sicheren Seite. Wir übernehmen die jährliche Erneuerung des Zertifikats und sorgen dafür, dass Ihre Prozesse reibungslos weiterlaufen.
Informationsveranstaltung ATLAS WKS
Wir laden Sie herzlich zu unserer Informationsveranstaltung zum Thema ATLAS WKS ein.
In diesem Webinar möchten wir Sie über die Teilnahme an WKS, Voraussetzungen dafür sowie den groben verfahrensrechtlichen Ablauf informieren.
26. Mai: https://events.teams.microsoft.com/event/be3d425e-74ce-4e27-8726-a8ea45c81f13@2c9e441e-ecd2-4c77-b966-180ca9cbdb9d
28. Mai: https://events.teams.microsoft.com/event/34fb894a-df1b-4163-8ff0-68e56485e492@2c9e441e-ecd2-4c77-b966-180ca9cbdb9d
Änderungen bei LRN und Bezugsnummer
Die Logik für die Felder LRN und Bezugsnummer wurde gemäß den zukünftig geltenden Bestimmungen angepasst:
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Bei der Neuanlage eines WKS‑Vorgangs wird von Scope sofort automatisch eine eindeutige LRN vergeben. Diese LRN hat immer den dreistelligen Branchcode als Präfix, gefolgt von 19 Ziffern und Großbuchstaben.
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Die LRN ist für den Benutzer nun auch nicht mehr als Feld in der Erfassungsmaske dargestellt, sondern in der Titelzeile der Erfassungsmaske. Dafür kann der Benutzer nun wieder eine Bezugsnummer, unabhängig von der LRN vergeben.

Im Homeview des WKS‑Moduls sind beide Felder suchbar.
Weiterhin werden dem Benutzer LRN und Bezugsnummer unten links in den Vorgangsdetails angezeigt.
Für Vorgänge, die im alten EAS-Modul begonnen wurden und im neuen WKS-Modul beendet werden, gilt: Eine vorhandene, nicht nach dem neuen Verfahren generierte LRN wird gegen die neue, von Scope generierte LRN ersetzt. Die alte LRN wird dann in die Bezugsnummer verschoben, damit sie für den Benutzer nicht verloren geht.
Zoll Schweiz
Generell
Neu können in den Modulen nach weiteren Elementen wie Tarifnummer, Vordokument und Fahrgestellnummer gesucht werden.

Durchfuhr
Wenn ein Vorgang „Anfrage Daten Fremd WA-Ausfuhr“ auf einer WA-D verknüpft wurde und diese Aktiviert wird, ändert sich der Status der NE132 von Akzeptiert auf Aktiviert.

Ausfuhr
Sobald eine NE060 (Intervention/Status Unter Kontrolle) auf den Vorgang einläuft, wird der Benutzer über Scope Benachrichtigung darüber informiert.

Neu kann ein digitales EUR.1 beantragt werden - sofern das digitale EUR.1 dann in einer WA-A aktiviert wird, wird dieses unter Dokumente angezeigt.

edec Import
Es gibt zwei neue Checkboxen - per Default sind diese aktiviert. Falls sich die Konten ändern, muss der Haken entfernt werden. Danach kann man die Konto Zoll/MwSt Nr nach Belieben anpassen.

Veranlagungsverfügung Frei (ohne/mit) - edec Import
Neu werden die EVVs (ohne/mit) sofort abgeholt und sind sofort in Scope unter Dokumente verfügbar.

Hier geht es zu den kompletten Versionshinweisen für Version 26.4